Februar, 2010

Wir haben ein Reden Gottes

Februar 26th, 2010 Februar 26th, 2010
Posted in Allgemein
No Comments »

Denkt nicht mehr daran, was war und grübelt nicht mehr über das Vergangene.19 Seht hin; ich mache etwas Neues; schon keimt es auf. Seht ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste und lasse Flüsse in der Einöde entstehen. ( Jesaja 43,18-19 )

Theogedanken eines emergenten Projektes…

Februar 21st, 2010 Februar 21st, 2010
Posted in Allgemein
No Comments »

Das Wort Gemeinde steht ständig im neuen Testament, also ist es falsch, wenn ihr etwas anderes macht.

Zugegeben ein Satz, der ziemlich hart traf. Steht doch die Aussage dahinter nicht mehr auf den Wegen Gottes zu wandeln. Aber kein Satz, der uns jetzt aus den DocMartens haute und uns barfuß dazu bewegte einen bestimmten Weg einzuschlagen. Das Wort Gemeinde steht nämlich ebensowenig in der Bibel, wie eine komplette Bedienungsanleitung dieser.

Die Ekklesia (ἐκκλησία ekklēsía) ist die Versammlung Derer, die auf das Angebot Jesus geantwortet haben.  Je nach Bibelübersetzung wird es halt mit Gemeinde, Versammlung oder auch Kirche übersetzt. Übersetzungen, die immer auch eine bestimmten Kontext beeinhalten, oder auf die Zeit in diesen impletiert wurde. 

 Kausal betrachtet ist die Ekklesia das Volk Israel, Gottes auserwähltes Volk im alten Bund,  zu denen im neuen Bund Alle werden, die das Heilsangebot Jesus annehmen. Ergo, Alle Christen gehören zu dieser Versammlung.

Wir können also erstmal nichts falsch machen, wenn wir Christen sind,da  primär kein bestimmtes Gruppenverhalten, sondern eine Zugehörigkeit beschrieben wird.

Mit dem Wort Gemeinde, wird heute meist eine bestimmte Art und Weise verbunden, in einer Gruppe nach bestimmten Regeln und Normen sein Bekenntnis zu leben. Dies ist gut und richtig und ein System ohne Struktur wird zusammenbrechen. Aber, meine Struktur muss nicht Deine Struktur sein.

Gemeinde fängt beim Bekenntnis an. Und nach meinem Verständnis folgte in der Bibel nach dem Bekenntnis erstmal die Tat, dann lange nichts und dann die Struktur.

 Danach setzte der Herr weitere zweiundsiebzig  Jünger ein und sandte sie je zwei und zwei vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er gehen wollte, 2 und sprach zu ihnen: Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte. 3 Geht hin; siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe. (LK.10,1-3)

….

Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe.  (Lk.10,9)

Jesus sprach nie über Gemeindeordnungen, Ämter, Strukturen. Alle diese Dinge kommen später, als die Situationen in den Gemeinden zeigen, dass Struktur gegeben werden muss. Und betrachte ich unsere Projekt und stelle es in diesen kausalen Zusammenhang, dann sind wir an den Punkt an dem Jesus sagt : Geht und Tut.

Und wahrscheinlich macht dies das erklären so kompliziert. Nach aussen hin strukturlos zu sein, bringt unser christliches Umfeld durcheinander. Uns bringt es durcheinander, dass viele Gemeinden  damit anfangen, dass es einen Pastor, einen Ältestenkreis u.Ä. gibt und es lauter Ämter aber keinen Wachstum gibt und aus der Struktur  gehandelt wird. Das können wir nicht vorweissen.  Wir nennen uns nicht mal Gemeindegründer. Wir sagen : Wir wollen den Auftrag Jesu umsetzen.  Alles andere wird sich dann ergeben.

Gedanken

Februar 7th, 2010 Februar 7th, 2010
Posted in Allgemein
No Comments »

 Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertrau ihm; er wird es fügen. ( Psalm 37,5 )

Ich habe aus dem Osten einen Adler gerufen, aus einem fernen Land rief ich den Mann, den ich brauchte für meinen Plan. Ich habe es gesagt und ich lasse es kommen. Ich habe es geplant und ich führe es aus.  ( Jes. 46,11 )

Zwei Verse, die mir auf dem ersten Treffen des VLT Nord ins Bewusstsein kamen. Und, das beschreibt auch die Marschrichtung. Es gibt eine Begebenheit die über Billy Graham erzählt wird : Nach einer grossen Evangelisation fahren zwei örtliche Gemeindeleiter nach Hause. Als sie am Rathaus vorbeikommen sehen sie einen Mann auf den Treppen knieen. Sie halten an, weil sie denken, dass jemand Hilfe braucht. Wie sie den Mann erreichen, sehen sie, dass es Billy Graham ist. Auf die Rückfrage, was er hier mache, sagt er, er würde für die Stadt beten. Der große Billy Graham, man kann viel von ihm lernen.

Aller Anfang kann nur sein, sich Gott anzuvertrauen. Die Ideen und Wege ihm anzuvertrauen. Für uns bedeutet das an dieser Stelle, dass wir vor Gott bringen, was wir für diese Stadt, für unsere Freunde möchten. Und im Dialog mit ihm handeln. Jeden Tag neu.

Ich habe aus dem Osten einen Adler gerufen, aus einem fernen Land rief ich den Mann, den ich brauchte für meinen Plan. Ich habe es gesagt und ich lasse es kommen. Ich habe es geplant und ich führe es aus.  ( Jes. 46,11 )

Ich würde Lügen, würde ich sagen, dass wir frei sind von negativen Gedanken. Gedanken wie :  Was bekommen wir hin, sind wir überhaubt genug, haben wir die Kraft und Ausdauer… Man kennt es, wenn die Frustwelle über einen rüberschwappt. Gott stellt sich zu dem, was er in dein Leben spricht. Für mich ist es immer ein guter Indikator : Sollte ich lange Zeit keine Bestättigung bekommen über meinen Weg nachzudenken. Jesaja 46,11 lässt mich ruhig werden, ruhig darüber, dass Gott seinen Plan ausführt und er mit uns ( Psalm 37,5 ) auf den Weg ist.

Die Kindersegnung steht an. Bei der Vorbereitung sind wir durch einige Frustmomente gegangen. Am Anfang stand die Idee, dass mindestens 2000  Nichtchristen kommen :-), es werden ein paar (ein paar viele ) weniger werden. Aber, es werden Menschen sein, die dies mit uns feiern wollen weil Beziehungen entstanden sind. Und an einer Nebenbaustelle entstehen Freundschaften und Beziehungen zu Menschen aus anderen Gemeinden, die uns als Geschwister und nicht als Konkurrenten wahrnehmen. Es ist ein Meilenstein auf den Weg, den wir Gott anvertraut haben und er weiss, was gut und richtig für die Stadt und für uns ist.

Das Denken verändert sich. Irgendwo habe ich immer noch skurille Gedanken über Gemeindebau. Dann wird von einer Masse von Menschen geträumt, die sich durch eine Predigt bekehren und reihenweisse geheilt werden. Welcher Gemeindebauer hat solche Momente nicht ? Das Problem ist nur, wenn es passiert, fehlen die Mitarbeiter für den Kinderdienst :-).  700 ist momentan keine Zahl für uns. 7 ist eine Zahl.

Das VLT geht los…

Februar 4th, 2010 Februar 4th, 2010
Posted in Allgemein
No Comments »

Morgen startet das Vineyardleitertraining Nord und ich bin gespannt, was da kommt. Freude, Freude und auch ein wenig Nervösität.

Lukas 10,1,2 -Gedanken

Februar 2nd, 2010 Februar 2nd, 2010
Posted in Allgemein
No Comments »

Danach bestimmte der Herr zweiundsiebzig  andere Jünger und schickte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, die er später selbst aufsuchen wollte.2  Er sagte zu ihnen: »Die Ernte ist groß, doch es sind nur wenig Arbeiter da. Bittet deshalb den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter auf sein Erntefeld schickt. ( Lukas 10, 1-2 )

In Berlin lernten wir jemanden aus der Vineyard-Altona kennen, der mir erzählte, dass er schon lange dafür betet, dass die Elbe entlang Gemeinschaften entstehen. Er freute sich uns treffen, wir freuten uns ihn zu treffen. Eine beidseitige Bestättigung von Gebetserhörung und Unterstützung, ohne sich vorher zu kennen. Er ist unsere Bestättigung, dass wir auf den richtigen Weg sind und für ihn sind wir eine Bestättigung dass er in die richtige Richtung betet. Gleichzeitig erfuhren wir in Berlin noch, dass bald Leute nach Stade ziehen. Gott schickt von Hamburg aus, Menschen die Elbe hoch, die ER in Berlin vernetzt. ( kleiner Exkurs : Zwischen Hamburg und Cuxhaven liegen an Städten noch Buxtehude, Stade und Hemmoor ).

Unser Teil Norddeutschlands ist ein unerreichter. Was auch an geografischen Begebenheiten liegen mag.  Fährt man von Hamburg die Elbe hoch, trifft man auf diese drei Städte mit jeweils 25.000-40.000 Einwohner. Von uns aus dann die Weser runter kommt noch Bremerhaven und dann schon Bremen. Aber der Landkreis Cuxhaven (also alles was CUX auf dem Nummernschild hat ) umfasst immerhin 135.000 Menschen.

Es ist auch eine Gegend, für die gebetet wird. Hier in Cuxhaven haben wir einen Gebetskreis kennengelernt, der seit 15 Jahren (!) für die Stadt betete. Leider exestiert dieser wegen Krankheits und Todesfällen nicht mehr. Es ist ein spannender Gedanke, sich mal im Himmel über das Alles zu unterhalten.

Der Same über unsere Gegend ist schon lange gesät. Wir können nur in Demut annehmen, dass wir Ackern, Düngen oder Ernten.